Mare Liberum leistet mit einem Schiff Beobachtungen der Menschenrechte in der Ägäis.

Ziel ist, die Aufmerksamkeit auf die gefährliche Fluchtroute zwischen Türkei und Griechenland zu lenken, Solidarität und fundamentale Menschenrechte zu stärken.

Durch Änderungen der Seesportbootverordnung und die Schiffssicherheitsverordnung durch das Verkehrsministerium wird unser Einsatz derzeitg blockiert.

Aktuelles

Eingesperrt und allein gelassen

Während Bars, Restaurants und Hotels gespannt auf die ersten Touristen warten, wurde der Lockdown für die Flüchtlingslager auf den ägäischen Inseln, heute zum vierten Mal bis zum 5. Juli verlängert.

Neue Pushback-Strategie – Die griechische Küstenwache setzt Geflüchtete in Rettungsinseln auf dem Meer aus

Vom 23. bis zum 25. Mai 2020 hat die türkische Küstenwache insgesamt 101 Migran:innen aus sechs sogenannten Rettungsinseln in der Ägäis geborgen.

Die Legalisierung von Grenzgewalt

Systematische Menschenrechtsverletzungen sind zur Normalität an den EU Außengrenzen geworden. Täglich sind Flüchtende, die versuchen die Grenze nach Europa zu überqueren, extremer Gewalt durch die Obrigkeiten ausgesetzt

Chronology of incidents on Lesvos

How 20.000 refugees just want to leave and conservative islanders, as well as solidary people want them to travel forward – Everybody for very different reasons.

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Es gibt viele Menschen in Booten, die das Gebiet zwischen der türkischen Küste und Lesbos überqueren, um an Europas Küsten ein sichereres Leben zu finden.

Wir beobachten die Menschenrechtssituation in dieser hoch militarisierten Zone, indem wir Überfahrten, Überführungen und auch Anlandungen verfolgen.

Die Besatzung der Mare Liberum arbeitet auf ihrem Schiff zusammen, um die Situation zu überwachen und zu dokumentieren, aber auch um ihren Alltag auf dem Schiff zu organisieren.

  • Mare Liberum liegt normalerweise im Hafen von Skala Loutron, einem kleinen Dorf im südöstlichen Teil von Lesbos.

  • Das Schiff wurde 1917 gebaut und ist 21m lang und 5m breit.

  • Das Schiff segelt fünf Stunden lang mit 6,5 Knoten nach Norden.

  • Die Mission beginnt.

  • Der Anker wird im Riffpunkt Lamna in den griechischen Hoheitsgewässern vor der türkischen Küste geworfen.

  • Der Anker wird im Riffpunkt Lamna in den griechischen Hoheitsgewässern vor der türkischen Küste geworfen.

  • Die Crew besteht aus sieben Mitgliedern.

  • Sie organisieren Tag und Nacht Überwachungsschichten. Alle drei Stunden zwei Personen.

  • Radar, Plotter und Karten werden zur Überwachung des Navigationsverkehrs eingesetzt.

  • Das Gebiet wird von der türkischen und der griechischen Küstenwache, von Frontex-Schiffen und NATO-Kriegsschiffen patrouilliert.

  • Das Absuchen der Küste mit dem Fernglas und das Abhören des Funkverkehrs sind die Hauptaktivitäten der Besatzung während der Nacht.

  • Das Absuchen der Küste mit dem Fernglas und das Abhören des Funkverkehrs sind die Hauptaktivitäten der Besatzung während der Nacht.

  • In der Nacht versuchen die meisten Boote der Migranten das Meer zu überqueren.

  • Wenn die Wetterbedingungen günstig sind, ist es möglich, mit dem Segel an der Grenze zu patrouillieren.

  • Das Meer kann selbst bei guten Wetterbedingungen extrem gefährlich sein.

  • Tausende von Menschen verloren ihr Leben, als sie die Grenze überquerten.

  • Die Besatzung trifft sich regelmäßig, um ihre Erfahrungen während der Schichten zu besprechen und die Fälle zu archivieren.

  • Bei Bedarf ist das Back-Office von Mare Liberum bereit, Unterstützung und Rechtsberatung anzubieten.

  • Tagsüber kümmert sich die Besatzung um das Schiff, entfettet die Handläufe und repariert das Ruder.

  • Tagsüber kümmert sich die Besatzung um das Schiff, entfettet die Handläufe und repariert das Ruder.

  • Die Besatzung überprüft unter anderem Öldruck, Wassertemperatur, Ladezustand der Batterien und Motoren.

  • Gemeinsames Kochen und Essen gehören zum Alltag auf dem Schiff.

  • Gemeinsames Kochen und Essen gehören zum Alltag auf dem Schiff.

  • Öl einfüllen, aufblasen und Mudda, das Beiboot des Schiffs vorbereiten.

  • Öl einfüllen, aufblasen und Mudda, das Beiboot des Schiffs vorbereiten.

  • Letzte Schritte gegen Ende der Mission.

  • Letzte Schritte gegen Ende der Mission.

  • Letzte Schritte gegen Ende der Mission.

Mare Liberum e.V.

Gneisenaustraße 2a
10961 Berlin

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Mare Liberum e.V.
IBAN: DE71430609671221431300
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