Pushback Report 2021

Mare Liberum – Beobachtung der Menschenrechte in der Ägäis

Mare Liberum e. V. dokumentiert Menschenrechtsverletzungen und Grenzgewalt gegen Menschen auf der Flucht in der Ägäis. Auf der lebensgefährlichen Fluchtroute zwischen der Türkei und Griechenland werden Migrant*innen regelmäßig von den Behörden mit gewaltsamen Methoden zurückgedrängt, um sie daran zu hindern, Europa zu erreichen. Durch das Veröffentlichen von Zeug*innenaussagen machen wir die Stimmen von betroffenen Menschen sichtbar und kämpfen gemeinsam für die Stärkung der grundlegenden Menschenrechte. Mit der Sammlung und Veröffentlichung von Daten zur allgemeinen Situation in der Ägäis erhöhen wir den Druck auf die zuständigen Behörden, die Menschenrechte zu achten und sie für ihre Menschenrechtsverletzungen zur Rechenschaft zu ziehen. Mare Liberum ist politisch und religiös unabhängig und finanziert sich ausschließlich durch Spenden.

Aktuelles

Mare Liberum startet neues Projekt an Land

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Die Menschenrechtsaktivist:innen von Mare Liberum starten ein neues Projekt, dieses Mal an Land. Der Schwerpunkt des neuen Projekts liegt weiterhin auf der Beobachtung von Menschenrechtsverletzungen und Grenzgewalt.

Warum die Türkei kein sicherer Drittstaat ist

Illegale Abschiebungen, mangelnder Schutz und prekäre Lebensbedingungen sind Alltag für Geflüchtete in der Türkei. Dennoch stufen die griechischen Behörden die Türkei als “sicher” für Geflüchtete ein. Warum die Türkei kein sicherer Drittstaat ist.

21.05.2022 Fight For Solidarity! Stoppt die Kriminalisierung von Flucht und Seenotrettung

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Täglich helfen hunderte Freiwillige am Hauptbahnhof Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen müssen, bei ihrer Flucht. Die deutsche Politik beklatscht dieses Engagement und ruht sich darauf aus. Währenddessen startet am 21. Mai ein weiterer Prozess gegen zivile Seenotretter*innen.

Skandalöser Fall von Kriminalisierung von Flüchtenden: Prozess gegen die #Samos2 für den 18. Mai angesetzt

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N., ein 25-jähriger afghanischer Mann, ist der erste Asylsuchende, der in Europa für den Tod seines Kindes angeklagt wird, dabei war alles, was er wollte, sein Kind in Sicherheit zu bringen.

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