Aktuelles

In Moria sind die europäischen Werte verbrannt

Statement von Europe Must Act

Wie involviert ist Deutschland bei illegalen Pushbacks in der Ägäis?

Inwiefern sind deutsche Schiffe der Polizei und Bundeswehr an…

COVID-19 auf den kleineren griechischen Inseln

Die Situation in den Lagern auf Kos und Leros ist etwas speziell, da es sich um weitgehend "geschlossene" Lager handelt. Da die Lager und die Inseln, die sie beherbergen, viel kleiner sind, gibt es weniger Solidaritätsnetzwerke und sehr wenig Informationen über die aktuelle Situation.
Menschenrechtsbeobachtungen in der Ägäis mit zwei Schiffen

Wie Griechenland und die EU systematisch Menschenrechte verletzen

Ein Überblick über illegale und menschenverachtende Pushbacks in der Ägäis.

500 Millionen zur Abschottung

Im Juli 2020 hat die EU der Türkei weitere knapp 500 Millionen Euro im Rahmen des sogenannten „EU-Türkei-Deals“ bewilligt. Im Rahmen des 2016 geschlossenen Abkommen, sind von der EU an die Türkei bisher über 6 Milliarden unter Auflagen überwiesen worden. Die Europäische Union hat die türkische Regierung eingespannt, um den weiteren Zuzug von Geflüchteten gewaltsam zu unterbinden.

Quarantäne Camps – erhöhtes Ansteckungsrisiko

Die anfängliche Mutmaßung, dass COVID-19 alle gleich machen würde, stellte sich schnell als inkorrekt heraus, besonders aus Lesbos. Während Hautfarbe, Nationalität, Geschlecht und Vermögen nicht biologisch bestimmen, wer sich am wahrscheinlichsten mit COVID-19 infiziert, bestimmen diese als soziale Faktoren wie komfortabel und effizient Menschen sich von einer Infizierung mit dem Virus schützen können.

Die tödliche Grenze in der Ägäis

Am 29. Juni 2020 barg die türkische Küstenwache ein Schlauchboot in Seenot. Das Boot hatte bereits griechische Gewässer erreicht und wurde dort von der griechischen Küstenwache gestoppt. Anstatt die Menschen aus dem absolut seeuntauglichen Schlauchboot zu retten, wie es ihre Pflicht wäre, hat die Küstenwache den Flüchtenden das Benzin abgenommen und die 40 Menschen in dem Boot zurück in türkische Gewässer gedrängt.
Toni Petraschk/Mare Liberum

Wird Moria zu einem geschlossenen Lager?

Während in der Ägäis seit einigen Wochen pushbacks und gefährliche Standoffs auf See zur gängigen Praxis geworden sind, um Migrant:innen daran zu hindern, Griechenland zu erreichen, erleben wir, dass es gleichzeitig viele Bemühungen gibt, die Insel zu "leeren" und Geflüchtete zum Verlassen der Hotspot-Lager zu drängen.

Eingesperrt und allein gelassen

Während Bars, Restaurants und Hotels gespannt auf die ersten Touristen warten, wurde der Lockdown für die Flüchtlingslager auf den ägäischen Inseln, heute zum vierten Mal bis zum 5. Juli verlängert.

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