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News

Mare Liberum setzt die Segel! 19.5.2019

Wir sind endlich wieder auf See und auf Beobachtungsmission an der Ostküste der griechischen Insel Lesbos, gegenüber der türkischen Grenze. Wir freuen uns, unsere Mission zur Überwachung der Menschenrechte in der Ägäis fortzusetzen, nachdem die Gerichte unsere illegale Suspendierung im Hafen aufgehoben haben. Während die Menschen weiterhin versuchen, jeden Tag das Meer zu überqueren, arbeiten wir daran, der Öffentlichkeit eine unabhängige und genaue Darstellung der europäischen Grenze zu vermitteln.

Rettungswestenfriedhof am Nordufer von Lesbos. 16.5.2019

In den Hügeln nahe der griechischen Stadt Molyvos zeichnen zehntausende von Rettungswesten ein Bild davon, wie Migration an der europäischen Grenze aussieht. Fast alle davon sind so genannte "gefälschte Rettungswesten", die in der Türkei für rund 10 Euro verkauft werden. Sie sind mit Schichten aus Kunststoff gefüllt, die es ihnen ermöglichen, kurz zu schweben, bevor sie aufsaugen und nach dem Kentern zu einem zusätzlichen Gewicht für Menschen werden. Diese Jacken sind oft die einzigen, die sich Flüchtlinge leisten können, besonders wenn sie mehrere Versuche benötigen, die Ägäis zu durchqueren. Die schlimmsten Jacken sind die für Kinder. Es handelt sich um Kunststoffhüllen für Schwimmbäder, die nicht für den Einsatz auf einem Boot bestimmt sind, mit einer schriftlichen Warnung: "Schützt nicht vor Ertrinken." Viele Menschen, die versuchen, nach Europa zu kommen, können nicht schwimmen. Im Notfall sind diese gefälschten Rettungswesten ihre einzige Hoffnung. Die Schaffung sicherer Migrationswege für Flüchtlinge, die Asyl suchen, ist möglich - die Europäische Union hat sich jedoch dagegen entschieden. Mare Liberum wird bald die Segel setzen, in der Hoffnung, die Ägäis etwas weniger tödlich zu machen.

Photos: Mare Liberum/Dylan Lebecki & David Fischer

Mare Liberum bereit zum Auslaufen 23.4.2019

Ein Jahr Menschenrechtsbeobachtung in der Ägäis

Ein Jahr nach Beginn unseres Einsatzes erstatten wir Bericht. Mare Liberum beobachtet die menschenrechtliche Situation in der Ägäis vom Schiff aus. Das Schiff MARE LIBERUM und die Crew sind bereit zur zweiten Beobachtungssaison an der Meergrenze Europas auszulaufen. Wir sehen die Notwendigkeit, mit unseren Einsatz etwas gegen das unnötige Sterben von Geflüchteten an den Grenzen der Europäischen Union zu tun.

Mare Liberum hat das Ziel, die Aufmerksamkeit auf die gefährliche Fluchtroute zwischen der Türkei und Griechenland zu lenken, Solidarität und fundamentale Menschenrechte zu stärken. Vor einem Jahr erreichte das Team von Mare Liberum die griechische Insel Lesbos.1 Kurz zuvor, waren wir schmerzlich daran erinnert worden, warum wir das Projekt starteten. Vierzehn Menschen – zwei Familien aus dem Irak und Afghanistan – ertranken, weil ihr Boot sank. Obwohl die Griechische Küstenwache verständigt worden war, wurden keine Rettungsmaßnahmen eingeleitet. 2 Nach wie vor treten hunderte Menschen jeden Monat die gefährliche Fahrt mit Schlauchbooten von der Türkei nach Griechenland an. Allein 2018 verloren 174 Menschen ihr Leben, bei dem Versuch das Ägäische Meer zu überqueren. Seit Anfang diesen Jahres ertranken fünfzehn weitere Menschen. 3 Vor wenigen Tagen, am 11.04.2019 berichteten Geflüchtete, sie seien aus griechischen Gewässern in türkische zurückgewiesen 4 worden, was dem internationalen Grundsatz des Non-Refoulement 5 widerspricht. Menschen ertrinken weiterhin, da ihnen keine sichere und legale Überfahrt gewährt wird. Das Ziel von Mare Liberum ist, dass sich solche Ereignisse nicht wiederholen, sondern verhindert werden. Menschen müssen gerettet und ihre Menschenrechte garantiert werden, gleich welcher Herkunft sie sind. Die Leben von Geflüchteten sind gleichwertig jener Menschen mit EU-Pässen. Wir sind als Zeugen vor Ort, um die Situation zu beobachten, dokumentieren und kritisch zu berichten.

Unsere große Motivation für das nötige Durchhaltevermögen bei der Meisterung aller rechtlicher und bürokratischer Hürden, war stets unsere politische Überzeugung und der Glaube an die Notwendigkeit unserer Mission. Kurz vor Beginn unserer ersten Mission, vor genau einem Jahr, wurde das Schiff einsatzbereit gemacht. Während der Werftzeit in Griechenland halfen viele Freiwillige beim Entrosten, Lackieren und vielen weiteren Arbeiten. Als unsere Missionskoordinatorin im April 2018 auf Lesbos dazustieß, vernetzte Sie sich schnell mit sämtlichen Organisationen auf der Insel und stellte anderen Akteuren vor Ort unermüdlich die Arbeit von Mare Liberum vor. Hierdurch hatten bereits nach kurzer Zeit alle NGOs auf der Insel und auch die Küstenwache von Mare Liberum gehört – schon bevor wir den Hafen verlassen hatten. Und genau das war unser Ziel: Die Behörden sollten von uns wissen, wissen: wir sind da und beobachten die Situation.

Die MARE LIBERUM mit neuem Anstrich.

Wie alles begann

Die Seenotrettungsorganisation Sea-Watch nahm 2017 ihre Beobachtungsmission in der Ägäis auf. 6 Obwohl Sea-Watch seine Aktivitäten fortan auf das zentrale Mittelmeer vor Libyen konzentrierte, sahen sie die Notwendigkeit, die Situation in der Ägäis weiterhin im Blick zu behalten. Nach Ablauf ihrer Beobachtungsmission, brachten sie uns das Vertrauen entgegen, die Arbeit in der Ägäis weiterzuführen und so unterstützten sie die Gründung von Mare Liberum. Doch nicht nur das! Sea Watch vermachte uns ihr Schiff, die ehemalige SEA WATCH, für einen symbolischen Euro.

Das positive Chaos, der ungehinderten Migrationsbewegung war bei unserem Beginn im April 2018 bereits vorbei. Sowohl die Zahl der ankommenden Geflüchteten, als auch die Zahl der freiwillig Helfenden war gesunken. Jetzt, da das EU-Türkei-Abkommen 7 aktiv umgesetzt wird, sinkt auch das internationale Interesse für der Region. Küstenwachen, NATO und die EU-Grenzschutzagentur FRONTEX scheinen die Kontrolle über die Situation und Grenzen inne zu haben. Was jedoch bis heute unverändert bleibt ist, dass nach wie vor viele über die Ägäisroute flüchten, auf der Überfahrt ertrinken und wenn sie es lebend bis auf eine griechische Insel schaffen, in den Hot-Spot-Lagern der EU jahrelang in der Misere leben müssen. Die gegenwärtigen Zustände im Camp Moria 8 auf Lesbos sind dafür das beste Beispiel.

Unsere Ankunft auf Lesbos fiel in die Zeit der sich zuspitzenden staatlichen Repressionen gegen noch aktive NGO´s auf der Insel. Es herrschte ein Klima der Kriminalisierung. Freiwillige von Lighthous Relief, 9 sogenannte “Spotter” (vom engl.: to spot, etwas sichten) die im Schichtsystem rund um die Uhr das Meer beobachten, wurden ihrer Plätze verwiesen. Bürgerinnen und Bürger, die den auf Booten ankommenden Menschen eine Decke und etwas Wasser anboten, wurden daran von den Sicherheitsbehörden gehindert. Die Griechische Küstenwache erlaubte dem Rettungsboot der Organisation Refugee Rescue 10 nicht, Schiffbrüchigen zur Hilfe zu eilen. Gerade als wir den Anker der MARE LIBERUM einholten und aufbrachen, wurden drei Mitglieder einer weiteren Rettungsorganisation auf Lesbos festgenommen. Sean Binder, Nassos Karakitsos und Sara Mardini 11 wurde vorgeworfen mit Schmugglern zusammenzuarbeiten. Dieser allgemeine Vorwurf zielte klar auf alle, im Feld der Menschenrechte arbeitenden Organisationen und solidarisch Aktiven ab. Erst im Dezember 2018 wurden sie – nach vier Monaten – freigelassen. 12 Währenddessen sah sich die Organisation Sea-Eye, 13 wegen der Aberkennung ihre Schiffsflagge, gezwungen ihre Mission vor der Küste Nordafrikas abzubrechen, da unter anderem der Versicherungsschutz des Schiffes an eine solche Flagge gebunden ist. Die Rettungsorganisation Mission Lifeline 14 wiederum wurde mit 234 Geflüchteten an Bord gezwungen auf dem Meer vor Malta auszuharren, da ihnen das Einlaufen in einen sicheren Hafen verweigert wurde – ein Schicksal, dass seitdem alle Schiffe mit geretteten an Bord erleben. Wir mussten also von Beginn unserer Arbeit an sehr vorsichtig sein, mit dem was wir taten. Dennoch gab uns nicht zuletzt die frisch gegründet Seebrücken-Bewegung 15 Rückenwind, um unsere Pläne umzusetzen und in See zu stechen. Dass das Verhalten der Küstenwachen gegenüber Geflüchteten auf dem Meer nicht wieder so schlimm wie vor 2015 geworden ist, geht nach unserer Einschätzung stark auf die anhaltende Präsenz zivilgesellschaftlicher Beobachter zurück.

Unsere Pläne mit Leben gefüllt

Endlich, Ende August 2018 bekamen wir die deutsche Schiffsflagge, mit der wir nun die Genehmigung zum Auslaufen in den Händen hielten. Wir verließen unseren Anleger im Süden von Lesbos in Richtung einer der Hauptankunftsorte von Booten Geflüchteter. In Skala Sikamineas begrüßten uns viele Freunde bei unserer Ankunft. Nur wenige Stunden später, während des gemeinsamen Abendessens, näherte sich ein Schiff der Grenzschutzorganisation Frontex und kontrollierte unsere Papiere. Dies bewies uns bereits am ersten Tag, dass wir genau am richtigen Ort waren und bereits von den Sicherheitsbehörden wahrgenommen wurden. Darüber hinaus bestätigte es uns früh darin, dass sich der bürokratische Aufwand der deutschen Behördenmühlen, um mit allen nötigen Unterlagen ausgestattet zu sein, gelohnt hatte. So nahmen wir unsere Arbeit voll Tatendrang auf und organisierten uns seitdem an Bord in Tag- und Nachtschichten, um unserer Aufgabe gerecht zu werden.

Nach einigen Wochen auf See, wurde deutlich, dass es unwahrscheinlich ist, auf ein Boot mit fliehenden Menschen zu treffen, da wir nicht, wie Frontex, an der Grenze patrouillieren dürfen. Die meisten der Boote, die es aus türkischen in griechische Gewässer schaffen, erreichen entweder selbstständig die Griechischen Inseln oder sie werden noch auf dem Wasser von Frontex in Empfang genommen. Wir blieben trotzdem dran - für alle sichtbar beobachtend. Wir konnten im vergangenen Jahr unsere eigentlichen Anliegen erweitern und die generelle Entwicklung, politischer und sozialer Natur auf Lesbos und anderen Inseln mit in unseren Fokus nehmen und spürbar dazu beitragen sie zu verändern. Bis zum heutigen Tage sind die Nachrichten aus der Ägäis in den allgemeinen Medien nur sporadisch zu vernehmen. Wir sind ein Lautsprecher, um die Aufmerksamkeit zurück auf die östliche Meergrenze der EU lenken.

Spreading the word

Die Spannungen in der Region bleiben groß. Mare Liberum konnte und kann als zuverlässige unabhängige Quelle vor Ort und auf dem Wasser dienen. Durch die Mitnahme von Journalist_innen an Bord, konnten wir dokumentieren und ein Stück weit erfahrbar machen, was Geflüchtete auf sich nehmen, um Europa zu erreichen. Außerdem konnten wir Einblicke in das Verhalten und die laufende Arbeit von Grenzschützer_innen bieten.

So kam es, dass wir auch Monchi, den Sänger der Band Feine Sahne Fischfilet, 16 an Bord begrüßten. Neben einigen Tagen und Nächten auf der MARE LIBERUM 17 besuchte Monchi die Insel Lesbos und das Camp Moria. Wir können ihm nicht genug danken, dass er damit Aufmerksamkeit auf die Lage in der Grenzregion gelenkt hat. Die Band nahm außerdem Vertreter_innen von Mare Liberum mit auf ihre Tour. Zusammen mit der Booking-Agentur Audiolith und lokalen Partnerorganisationen bekamen wir die einmalige Gelegenheit vor sämtlichen Konzerten der Band umfangreiche Informationsveranstaltungen zusammen mit Solidarity at Sea 18 anzubieten.

Solidarity at Sea ist ein Verein, der Unterstützung für die kriminalisierte IUVENTA-Crew organisiert. Die IUVENTA wurde als Seenotrettungsschiff eingesetzt mit dem 14.000 Menschen aus Seenot gerettet wurden, bevor die italienische Polizei es 2017 beschlagnahmte. Einige ehemalige Besatzungsmitglieder setzen ihren Einsatz für die Rechte Geflüchteter unerschrocken mit Mare Liberum 19 fort. Wir werden weiter Seite an Seite stehen, solidarisch und getragen durch die Unterstützung der Vielen. 20

Camp von Geflüchteten auf Samos

Den Blick erweitern

Im November 2018 nahm unsere Crew Kurs auf die Insel Chios, um die Situation hundert Kilometer südlich von Lesbos zu untersuchen. Wir trafen lokale Solidaritätsgruppen und besuchten Vial, ein weiteres Hot-Spot-Camp der EU. Wieder stattete uns die Küstenwache 21 einen Besuch ab und zeigte uns deutlich, dass sie über jede unserer Schritte informiert war. Damit zeigte sich, dass sich die Küstenwache bewusst ist, dass sie selbst unter internationaler ziviler Beobachtung stand und steht. Damit ist ein wichtiger Zweck unserer Präsenz erfüllt.

Wenige Monate später, im Januar 2019 verschafften wir uns einen Überblick über die Situation auf der Insel Samos. Samos gehört ebenfalls zur Inselgruppe in der Ägäis und war bis vor kurzem noch weniger in den Medien vertreten als Lesbos. Es war schwer auszuhalten mit anzusehen, wie der Winter ohne jede Vorbereitung in dem Lager Einzug erhalten hatte und unter welchen Bedingungen Geflüchtete hausen mussten, die auf der Insel festsaßen. Erst seit kurzem steigen die Zahlen der Ankünfte auf der Insel. Die mit 3.800 Menschen mehr als fünffache Überbelegung des ohnehin spärlichen Lagers provozieren einige wenige Berichte. 22

Nachdem wir unsere Aktivitäten in nur vier Monaten stark ausgeweitet hatten, beendeten wir im Dezember 2018 unsere erste Saison. Wie die Menschen auf den Inseln, mussten auch wir uns auf den kalten Winter vorbereiten. Wir nutzten die Wintermonate für Vorträge auf einer Reihe öffentlicher Veranstaltungen und organisierten interne Workshops. Auch zwischen den beiden Missionzeiträumen bleiben wir nicht still. Drei Jahre nach dem Inkrafttreten des EU-Türkei-Abkommens, haben wir in einer Kooperative mit anderen Organisationen ein gemeinsames Statement 23 veröffentlicht, um die Beendigung der humanitären Krise zu fordern. Wir forderten zum Jahrestag auch auf Lesbos' Straßen das Ende einer Politik, die Menschen dazu zwingt auf See zu sterben und unter schlimmsten Bedingungen in Lagern zu leben.

Nun ist es April 2019 und unsere 102jährige alte Dame kann wieder ins Wasser. Wir haben Unterteile ausgetauscht und repariert, mehr Stauraum geschaffen, die Elektronik gecheckt und soviel es ging auf Photovoltaik umgestellt, geschweißt und geschwitzt. Auch in dieser Werftzeit haben wieder viele Freiwillige geholfen, das Schiff fit für die zweite Saison zu machen. Wir sind startklar und werden unsere Mission fortsetzen, Solidarität und Menschenrechte zu stärken.

Demonstration anlässlich von drei Jahren EU-Türkei-Abkommen in Mytillini, Lesbos.


  1. http://www.taz.de/!5525956/ 

  2. http://www.spiegel.de/panorama/fluechtlingsdrama-vor-der-griechischen-insel-samos-ringen-um-die-wahrheit-a-1200267.html 

  3. https://missingmigrants.iom.int/region/mediterranean?migrant_route%5B%5D=1377 

  4. https://alarmphone.org/en/2019/04/15/refoulment-alarm-phone-migrants-distress-greece-turkey/?fbclid=IwAR01Wu6gc_S3Sz_IAuGuAmNNUYoNtDwVleYQ7ZdMu__N989ZBoV1YEfhatw 

  5. https://www.bamf.de/DE/Service/Left/Glossary/_function/glossar.html?lv3=1504404&lv2=1364188 

  6. https://sea-watch.org/das-projekt/lesbos/ 

  7. Von vielen wird das EU- Türkei Abkommen auch als der “dirty deal” („schmutziges Abkommen“) bezeichnet. Bezogen wird sich dabei auf den Umstand, dass die EU der Türkei Geld dafür zahlt, dass sie bereits in Griechenland angekommene Geflüchtete zurück nimmt, wenn diese über die Türkei nach Griechenland kamen. Seit dem Abkommen fängt die Türkei rund 50% der Boote mit Flüchtlingen ab, zuvor waren es 20%. Für weitere Informationen: https://harekact.bordermonitoring.eu/category/monitoring-the-eu-turkey-deal/ https://sea-watch.org/en/why-we-demand-the-cancellation-of-the-eu-turkey-deal/ https://www.msf.org/euturkey-two-years-deal-continues-fail-thousands-people-seeking-asylum 

  8. Moria ist ein EU Hot-spot Flüchtlingslager auf Lesbos. Es “beherbergt” an die 9000 Menschen, wärend die tatsächliche Kapazität des Lagers ein Drittel dessen beträgt. Siehe auch: https://www.borderline-europe.de/unsere-arbeit/ein-gef%C3%BChl-von-ohnmacht-auf-der-gef%C3%A4ngnisinsel-lesbos 

  9. https://www.lighthouserelief.org/ 

  10. http://www.refugeerescue.co.uk/ 

  11. www.theguardian.com/world/2018/sep/06/arrest-of-syrian-hero-swimmer-lesbos-refugees-sara-mardini 

  12. https://www.theguardian.com/world/2018/dec/05/syrian-aid-worker-sarah-mardini-refugees-freed-greece 

  13. https://sea-eye.org/ https://www.theguardian.com/world/2018/dec/05/syrian-aid-worker-sarah-mardini-refugees-freed-greece 

  14. https://mission-lifeline.de/ 

  15. https://seebruecke.org/ 

  16. https://feinesahnefischfilet.de/ 

  17. Siehe Mare Liberum: https://www.spiegel.de/plus/feine-sahne-fischfilet-ostdeutschland-auf-den-punk-gebracht-a-00000000-0002-0001-0000-000160086114 Video: https://www.facebook.com/watch/?v=1530480907052285 

  18. (https://de-de.facebook.com/feinesahnefischfilet/posts/daf%C3%BCr-dass-sie-menschen-vor-dem-ersaufen-im-mittelmeer-gerettet-haben-sollen-sie/2426046454076767/ 

  19. http://www.taz.de/!5543461/ und: https://www.abendblatt.de/hamburg/article216066073/Von-der-Elbe-aufs-Mittelmeer-und-weiter-ins-Gefaengnis.html 

  20. Am 13. Oktober 2018 demonstrierten in Berlin 242,000 Menschen für die Unteilbarkeit der Menschenrechte als Teil der #unteilbar Demonstration Danke an den „CCC”: https://media.ccc.de/v/35c3-9909-updates_von_der_europaischen_aussengrenze und an „Plus 1!”: http://www.taz.de/!5508734/ 

  21. https://www.limenikanea.gr/gr/limeniko/eksonuxistikos-elegxos-tou-limenarxeiou-xiou-se-periergo-skafos-germanikis-mko-2680 

  22. https://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-auf-samos-wie-der-eu-tuerkei-pakt-scheitert-a-1261887.html 

  23. https://www.hrw.org/news/2019/03/14/ngos-calling-european-leaders-end-humanitarian-and-human-rights-crisis-europes